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Abstimmung Infrastruktur

(06.06.2016) Endlich ist es soweit. Am 8. Juni kann das Stimmvolk wegweisend über die Infrastrukturen in unserer Gemeinde abstimmen. Wir alleine haben es jetzt in der Hand, dass die Planung und Umsetzung der Gemeindeanlagen über die nächsten Jahre in Angriff genommen werden, von welchen nicht nur wir, sondern auch nachfolgende Generationen profitieren können.

Der FCK setzt sich, neben dem aktiven Liga-Sport, sehr stark für die Juniorenförderung in der Region ein. Unser oberstes Ziel ist es, Werte wie Verantwortung, fairer Umgang untereinander, Teamfähigkeit, Anstand und Sozialkompetenz zu fördern und weiter zu entwickeln. Durch die engagierte Arbeit im Kinder- und Juniorenbereich trägt der FCK sehr viel zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen in der Region bei.

Die Fussballanlage im Seebli wurde vor knapp 50 Jahren erstellt und hat, wie wir alle wissen, ihre Lebensdauer schon lange erreicht. Auch die Feedbacks seitens Verband IFV/SFV zeigen auf, dass Knutwil schon seit Jahren über ungenügende Infrastrukturen (Platz und Garderoben) verfügt, bzw. die Richtlinien bei weitem nicht mehr erfüllt. Stand heute ist so, dass unser Platz noch bis 2018 meisterschaftstauglich ist; mit Verlängerung vielleicht noch ein Jahr länger.

Um auch weiterhin jährlich über 140 JuniorenInnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten zu können, sind wir neben einem intakten Umfeld auch auf intakte Infrastrukturen angewiesen. Nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter. Schon heute muss sich der FCK teilweise in über 5 zusätzliche Hallen einmieten, da die Einfachturnhalle in St. Erhard für die Schule, wie auch für die Zeitbedürfnisse der Vereine, bei weitem nicht mehr genügt.

Leider ist es so, dass die von der Bevölkerung so propagierte, zentrale Variante im Grundacker seitens Verbänden massiv bekämpft wird, sodass eine zeitnahe Umsetzung kaum mehr möglich ist. Der Gang ans Bundesgericht ist bereits sicher und die Chance, dass Knutwil gegen diese Verbände einen positiven Entscheid verbuchen könnte, liegt bei weniger als 50%. Dieses Szenario würde aber auch bei einem Erfolg bedeuten, dass vor den nächsten 6-9 Jahren kein Stein bewegt würde. Die Verbände setzen alles daran, die Präjudiz einer  Insellösung hier in Knutwil / St. Erhard zu verhindern.

Der von der Gemeinde und der Gruppe ausgearbeitete Plan B, nämlich Seebli Plus, ist zwar nicht die Wunschlösung und entspricht nicht dem zentralen Gedanken, ist aber realitätsnaher und in adäquater Zeit umsetzbar. Aber     auch hier ergäben sich kleine, aber «zentrale» Synergien. Das Clubhaus, die Garderobeninfrastrukturen und die Parkplätze können mit dem Feuerwehrmagazin verbunden werden.

Geplant wäre ein meisterschaftstauglicher Allwetterplatz (unterhalb Birrer Baugeschäft) sowie auf dem bestehenden Platz kleinere Trainingsfelder, auf welchen man auch 9er Turniere durchführen könnte.

Wir bitten alle aktiven, in der Gemeide wohnhaften, Mitglieder und alle stimmberechtigten Eltern der Junioren, an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 8. Juni teilzunehmen und für die Zukunft, nicht nur die des FCK, sondern für alle aktiven Vereine, zu stimmen. Helfen Sie mit, dass wir endlich zu Infrastrukturen kommen, welche einer Gemeinde dieser Grösse würdig sind. Ein Ja zum Seebli Plus ist auch ein Ja zu einer Gemeinde mit einem attraktiven Umfeld für die ganze Bevölkerung.

Diese Abstimmung ist unsere letzte Chance, den Fortbestand des FCK langfristig zu sichern und so noch vielen Kindern (auch Ihren) eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Je mehr Kräfte (Stimmen) wir für die Abstimmung mobilisieren, desto weniger Chancen haben allfällige Projektgegner.

Nehmen Sie am 8. Juni teil und sagen Sie  JA für eine Gemeinde mit attraktiven Infrastrukturen.

Autor
Cornel Amstutz, Präsident