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Senioren 40+ Meister : FC Giswil/Kerns

Datum des Spiels 04.05.2018
Anspielzeit 20.00
Resultat 6 : 0 (3:0)

(06.05.2018) Hausaufgaben ohne Nachsitzen gelöst !

Getreu unserem Rückrunden-Leitspruch des Philosophen Konfuzius, welcher gesagt haben soll: „Sorge Dich nicht um die Ernte, sondern bestelle die Felder richtig“, erledigte das Surentaler Feldacker -Kommando die Hausaufgaben. Mit dem Skore von 6:0  ein weiteres Mal mit einem dicken Ausrufezeichen.

 

Die Ausgangslage der Surentaler ist vergleichbar mit dem Ackerbau. Der Boden wurde in der Vorbereitungsphase gut gepflügt, gedüngt und die Aussaat der Samen folgte zeitgerecht. Wir bewässerten das Feld im richtigen Moment, da und dort spriessen nun die ersten Gräser und Blüten. Irgendwann kommt auch die Zeit, etwas für die Schädlingsbekämpfung zu tun. So könnte es am letzten Freitag im Spiel gegen den FC Giswil/Kerns gewesen sein. (Die Obwaldner Leser mögen mir diesen sonderbaren Vergleich verzeihen).

 

Es gibt diese Spiele, welche von der Papierform her ein klare Sache sind, aber die Gäste traten doch mit der Visitenkarte von 3 Siegen in der laufenden Rückrunde an. Und so war in einem gewissen Sinne „Mäuse-Alarm“ auf der Schlottermilch.

 

Die von Coach Mintschu bestens eingestellte Surentaler „Kammerjäger-Mannschaft“ agierten sogleich sehr konsequent und liessen die Gäste mal für mal in die bereitgestellten Fallen tappen. „Obermuuser“ Xeni eröffnete aus Abseitsverdächtiger Position den Torreigen, und nur Minuten später erhöhte sein Sturmpartner Andi C. zum 2:0. Als Luigj in der 24. Minute den längst fälligen dritten Treffer markierte, zappelten und zuckten die Giswiler und sehnten bereits dem erlösenden Schlusspfiff entgegen. Die sichtlich ersatzgeschwächten Gäste kamen nur einmal gefährlich vor das Tor, doch Elmi erledigte dies, wie wenn er noch nie etwas anderes gemacht hätte. Überhaupt spielten die Abwehrreihe um Fuxe, Bruno, Alex, Andi und Luigj ein weiteres Mal einen souveränen Part.

 

In  der 2. Halbzeit wollten wir auf Nummer sicher gehen und man versprühte  nochmals richtig viel Spritzmittel in der gegnerischen Platzhälfte. Der Gegner verfiel in die berühmte „Schnappatmung“ und so folgten die Tore vier und fünf durch Ludo auf Penalty (nach Foul an Franz) und Schüge. Den schönsten Treffer und zugleich der Schlusspunkt gelang Andi Grüter zum 6:0.

 

Damit war das Thema einer allfällig aufkommenden Mäuseplage im Keime erstickt und die Kultivierung des Surentaler Feldes gedeiht weiterhin prächtig. Doch aufgepasst, der Bauernkalender besagt, dass die Eisheiligen oftmals noch ihr Unwesen treiben. Man tut gut daran, sich nicht zu früh zu freuen. Ich bin mir ganz sicher, dass es auch zu dieser Metapher nach dem heiklen Auswärts- Spiel gegen den FC Perlen/Buchrain etwas zu schreiben gibt…

Aufstellung
Lischer, Lütolf, Nierle, Fuchs (47'Dommann), Kaufmann, Nikaj,
Büchler (36'Elster, 56'Büchler), L.Nikollprenkaj, Stirnemann (56'Camenzind),
X.Nikollprenkaj (36'Grüter), Camenzind (52'X.Nikollprenkaj)

Torschützen
X.Nikollprenkaj (3'), Camenzind (10'), Nikaj (24')
L.Nikollprenkaj (50'Penalty), Stirnemann (54'), Grüter (64')

Bemerkung
Bemerkungen I : B.Arnold + Koch geschont
Bemerkungen II : Buck, Huber, T.Wagner, Erni, Graber, Affentranger, Hofmann und Theiler
bei den 50+ im Einsatz
Bemerkungen III : Bühlmann mit den 30+ im Einsatz

Coaching : A.Arnold

Autor
Stefan Graber