Facebook

1. Mannschaft : FC Luzern

Datum des Spiels 06.10.2019
Anspielzeit 14.00
Resultat 7:2 (2:0)

(07.10.2019) Als bisher noch ungeschlagener Tabellenführer empfing der FC Knutwil am Sonntagnachmittag den FC Luzern. Ein Gegner, den man noch nicht kannte und damit nicht genau wusste, was einen erwartet. Klares Ziel waren jedoch drei Punkte und damit die vorzeitige Sicherung des Platzes in der Aufstiegsrunde.

Dass es sich bei dem Gegner nicht um die Profis aus der Super-League-Mannschaft des Vereins handelte, konnte man zu Beginn noch nicht feststellen. In fast schon überheblicher Manier beschwerten sich die Gäste über die Platzverhältnisse und brachten so den Schiedsrichter beinahe dazu, das Spiel wegen dem vom Wetter lädierten Seebli abzusagen. Nach besänftigenden Worten des Trainergespanns, allen voran Coach Lang mit seiner ruhigen und einfühlsamen Art, konnte man den Unparteiischen jedoch davon überzeugen, die Partie anzupfeifen.
Von Beginn weg waren es die Hausherren, die Spielbestimmend waren. Die erste Grosschance lag aber auf der Seite des FCL. Ein Weitschuss knallte an den Querbalken und liess die Zuschauer auf den Rängen aufatmen. Die Knutwiler zeigten sich davon aber unbeeindruckt und begannen ihr Offensivfeuerwerk. Ein Doppelschlag kurz vor der 30. Minute, zuerst Habermacher vom Punkt und danach Mehr als Vollendung eines herrlichen Angriffs, brachte die Gastgeber 2:0 in Führung. Diverse Chancen und ein Seitenwechsel später ist es der Jungspund Hodel, der aus schwieriger Position abzog und so den dritten Knutwiler Treffer erzielen konnte. In der Folge kam der endgültige Bruch des Gegners. Tore von Wüest, Spiess, erneut Hodel und schliesslich dem in letzter Zeit treffsicheren Fortiguerra entscheiden die Partie und sorgten für Freude in den Augen der Zuschauer. Die zwei Tore des FC Luzerns spielten dabei eine kleine Rolle und waren schlussendlich lediglich Resultatkosmetik Weiterhin grüsst der FC Knutwil damit von der Tabellenspitze und hat auch nicht vor, diesen Platz wieder wegzugeben.

Aufstellung
Lisebach (C), Schärli, Habermacher J., Burkard, Rütter, Habermacher S., Fortiguerra, Näpflin (60' Schindler), Mehr (65' Vonesch), Hodel, Wüest (67' Spiess).

Torschützen
25' 1:0 Habemacher J. (P)
27' 2:0 Mehr
50' 3:0 Hodel
57' 3:1 Antonucci
63' 4:1 Wüest
70' 5:1 Spiess
75' 6:1 Hodel
83' 7:1 Fortiguerra
87' 7:2 Sanchez

Bemerkung
Spieler des Spiels: Kurmann. Der ansonsten in der Mitte des Spielfeldes anzutreffende Kreativmann sah man für einmal am Spielfeldrand. Als Linienrichter agierte er als verlängerter Arm des Unparteiischen und zeigte mit routinierten Zeichen sogar die Wechsel professionell an. Reicht ihm die Luft normalerweise kaum über die vollen 90 Minuten, beeindruckte er als Teil des Schiedsrichtergespanns alle. Pflichtbewusst zu jeder Zeit auf der Abseitslinie rannte er tiefe Gräben in die Seitenlinie und hinterliess so sichtbare Spuren auf dem mittlerweile mehr braunen als grünen Seebli.

Autor
Severino Rütter