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1. Mannschaft : FC Wauwil-Egolzwil

Datum des Spiels 21.09.2019
Anspielzeit 18.00
Resultat 2:1 (2:0)

(24.09.2019) Die Spiele gegen den FC Wauwil-Egolzwil sind für die Knutwiler grundsätzlich immer speziell. Da man mit einem Derbysieg allerdings die Tabellenführung übernehmen könnte, war das Heimteam doppelt motiviert.

Von Beginn weg schenkten sich die beiden Mannschaften nichts. Hart geführte Zweikämpfe und erste Chancen prägten die Startviertelstunde. Danach gelingt es dem FCK immer besser, das Spiel in die Hand zu nehmen und sich zwingendere Möglichkeiten herauszuarbeiten. Nach 27 Minuten war es ein Angriff über die linke Seite, der die gegnerische Abwehr vor Probleme stellte. Aus einem daraus folgenden Gewusel im Strafraum landete der Ball bei Vonesch. Der Stürmer fackelte nicht lange und versenkte den Ball zum 1:0. Nach dem Führungstreffer drückte der FCK weiter und suchte den zweiten Treffer. Kurz vor der Pause wurde Weidkuhn in die Tiefe geschickt und im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Kuster versenkte wie gewohnt souverän. Mit dem 2:0 Vorsprung ging man dann auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie an Attraktivität. Die Gäste machten nun vermehrt Druck und der FCK kam vereinzelt über Konter zu Chancen. Hauptsächliches Rezept waren aber immer wieder hohe Bälle, die von beiden Abwehrreihen allerdings mehrheitlich ohne Probleme abgelesen werden konnten. Einziger Aufreger in der zweiten Halbzeit war der Anschlusstreffer in der 61. Minute. Dieser reichte jedoch nicht aus und so blieben die drei Punkte im Seebli. Nach nun vier Spielen stehen die Knutwiler mit 10 Punkten an der Spitze der Tabelle. 

Aufstellung
Lisebach, Schärli, Hauser (C), Habermacher J., Kuster, Fortiguerra (75' Burkard), Habermacher S., Weidkuhn, Hodel (60' Rütter), Kurmann (85' Spiess), Vonesch (55' Wüest)

Torschützen
27' 1:0 Vonesch
44' 2:0 Kuster (P)
61' 2:1 Stojanovic

Bemerkung
Spieler des Spiels: Dominguez. Der Trainer mit Vergangenheit beim heutigen Gegner Wauwil wusste mit einer besonderen Taktik zu überzeugen. Indem er aus alter Gewohnheit in seinen Zwischenrufen phasenweise auch die Wauwiler anfeuerte, schlich er sich in die Köpfe der Gegner. Die Verwirrtheit konnten die Knutwiler immer wieder ausnutzen und sich so diverse Vorteile erschaffen.

Autor
Severino Rütter