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1. Mannschaft : FC Wauwil-Egolzwil a

Datum des Spiels 30.09.2018
Anspielzeit 16.00
Resultat 2:2 (0:1)

(01.10.2018) Das Fanionteam des FCK wollte mit einem Sieg einen grossen Schritt in Richtung Aufstiegsspiele machen. Einen Dreier im Derby gegen Wauwil würde natürlich besonders süss schmecken.

Dass doch stark an Personal geschwächte Team des FCK wurde wie gewohnt mit spanischem Temperament auf das Spiel eingeschworen. Trotz zahlreichen Umstellungen und teils müden Beinen nach dem historischen Cupsieg war der Wille da, den heimischen Anhängern ein Spektakel zu bieten. Doch bereits nach wenigen Minuten wurde allen klar, dass es wohl kein Spektakel, sondern einen immensen Kampf werden würde. Wie bereits im Cupspiel wurde der Start erneut verpennt. Offensivaktionen waren kaum zu sehen und im Defensivverhalten war man alles andere als sattelfest. Trotzdem kam der Führungstreffer der Gäste aus dem Nichts. Nach einer Ecke konnte das Leder nicht wunschgemäss geklärt werden und fand den Weg via Abwehrspieler und Latte zum gegnerischen Stürmer, der nur noch einzuschieben hatte. Knutwil war vor der Pause nicht mehr in der Lage zu reagieren.
 
Nach der Pause kam Knutwil besser ins Spiel. Dennoch blieb es ein Spiel ohne wirkliche Höhepunkte, bei dem viel provoziert und diskutiert wurde. Wauwil konzentrierte sich auf die körperlich sehr hart geführten Zweikämpfe, während Knutwil bemüht den Ausgleich suchte. In der 62. Minute erhöhte Wauwil nach einem Freistoss auf 0:2. Knutwil musste sich lange gedulden bis ihnen der Anschluss gelang. Nach einem Lattenkopfball von Rütter brauchte Hauser nur noch einzuköpfen. Nun endlich hatte Knutwil Blut geleckt und den Zugang zum Spiel gefunden. In der 88. Minute war es wiederum Hauser, der den Ausgleich erzielen konnte. Er lenkte einen Schuss von Burkard ab, wobei das Leder erneut im Netz zappelte. Auch wenn sich Experten über eine mögliche Abseitsstellung noch nicht einig sind, zählte das Tor, was eine erneute Diskussion über die Einführung des Video Assistant Referee (VAR) in der Schweiz anheizte. In den Schlussminuten vergab Rütter sogar den möglichen Siegtreffer. Das Unentschieden führte dazu, dass Knutwil im 13. Spiel in Folge unbesiegt blieb.
 

Aufstellung
Lisebach, Kuster, Hauser (C), Rütter, Lindauer (83’ Näpflin), Habermacher S., Burkard, Hodel, Fortiguerra, Weidkuhn, Kaufmann (61’ Weber).

Torschützen
23’ 0:1 Gjoni
62’ 0:2 Tschopp
80’ 1:2 Hauser
88’ 2:2 Hauser

Bemerkung
Spieler des Spiels: Rütter. Der Ortsansässige war wieder in der Startformation zu erspähen. Nachdem er sich in einem Instant-Messaging-Dienst über sein Tor und seine Startformation freute, bekam er das erneute Vertrauen von Trainer Dominguez. Dass man sich über seine geeignete Position im Team uneinig ist, wurde nach zahlreichen Anpassungen seiner Position ersichtlich. Seine Leistung krönte er, als er das Spielgerät aus zwei Meter an den eigenen Querbalken knallte, um den Ball Sekunden später trotzdem aus dem Netz zu fischen.

Autor
Severino Rütter